Otterndorf...

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...ein kleiner Streifzug / Stadtrundgang durch die Stadt
1. Das Rathaus
Der 1583 begonnene Bau wurde aus Backsteinen errichtet. Der Vordergiebel erhielt seine heutige Gestaltung 1963/64. Im Foyer sind einige Gegenstände aus der Stadtgeschichte sehenswert. Das rundbogige Hauptportal besteht aus Sandsteinquadern. Oberhalb des Portals das Stadtwappen im Kreismedaillon, links die Wappenplatte vom einstigen Westertor, rechts der Wappenstein vom ehemaligen Ostertor. Sie geben Hinweis auf den ehemaligen Landesherrn, das Geschlecht Sachsen-Lauenburg, unter dem Treppenpodest befindet sich der Zugang zum Restaurant „Ratskeller".
Der Otter vor dem Rathaus
2. Landratsamt

Von der Südseite des Rathauses blicken Sie über die Reichenstraße (B 73). Links neben einer Straßeneinmündung steht dort ein 1754 als Kaufhaus errichtetes Gebäude mit massiven Wänden aus Backstein. Der Nordgiebel mußte, den Gegebenheiten des Verkehrs weichend, wiederholt zurückgenommen werden. Heute befinden sich Verwaltung und Magazin des Kreisarchivs in dem Gebäude. Davor diente es als Amtshaus des ehemaligen Landkreises Land Hadeln.

3. Kranichhaus

Wir verweilen noch und blicken nach halbrechts. Sie erkennen das Gebäude unschwer am Kranich, daher auch der Name auf dem Giebel des Hauses. Von der Gebäudegruppe sehen sie das Vorderhaus (erb. 1696). Zwischenbau und Speicher (davon sehen Sie Im Hintergrund den Giebel) wurden 1764 errichtet. Oberhalb der Eingangstür befindet sich auf einer Konsole mit Beschlagornament ein ruhender Kranich.
Um das Kranichhaus ranken sich einige Sagen. In dem Gebäude befindet sich das Museum für regionale Kulturgeschichte und Volkskunde. Die Öffnungszeiten sind angeschlagen. Der Besuch lohnt sich!

4. Hadler Haus

Sie verlassen Ihren Standort, nicht ohne noch einen Blick auf den kleinen Springbrunnen mit dem Otterpärchen zu werfen. Der Otter ist Namensgeber und Wappentier der Stadt. Sie überqueren den Rathausplatz in Richtung Marktstraße, Marktstraße 21, ein imponierender Backsteinbau, derl792 als Kaufmannshaus und Kornspeicher errichtet wurde. Im 19. Jahrhundert zum Hotel umgebaut, danach Finanzamt. Seit 1982 Amtsgebäude der Samtgemeinde Hadeln.

5. Stadtscheune

Benutzen Sie den Durchgang, dann erreichen sie den Hof des Hadler Hauses. Links sehen Sie die Stadtscheune, sie wurde zeitgleich mit dem Verwaltungsgebäude errichtet und diente als  Remise. Heute ist es eine Stätte der Begegnung. Im Obergeschoß befindet sich das »Studio a«, ein Museum für moderne (konkrete) Kunst.

6. Stadtbefestigung

Wollen sie dem vorgeschlagenen Weg weiter folgen, dann durchqueren Sie die Durchfahrt der Stadtscheune und wenden sich nach rechts. Nach einigen Schritten stehen Sie auf dem mit Linden begrenzten Norderwall - dahinter der Wallgraben - jenseits das Schulzentrum. Der Norderwall, einst Teil der Stadtbefestigung, diente noch bis in das erste Dritte! des 20. Jahrhunderts den Seilern der Stadt als Arbeitsplatz. Daher wurde der Norderwall auch Reeperbahn genannt.

7. Gartenhaus

Sie folgen der Führung des Norderwalls, überqueren die B 73 und treten in die Große Dammstraße. Bereits nach einigen Schritten werden Sie vom Reiz unserer Altstadt eingefangen. In Höhe Hs.-Nr. 40 verlassen Sie die Straße nach links und kommen so durch einen schmalen Gang auf den Süderwall. Hier wenden Sie sich nach rechts und stehen bald vor einem Gartenhaus. Einst von wohlhabenden Bürgern als Sommerhaus erbaut, dient es heute mit Unterstützung der Stadt jungen Literaten, die sich hier ungezwungen als »Stadtschreiber« betätigen, als Sommerdomizil.

8. Speicherstadt

Noch einige Schritte und Sie stehen auf der Baar-Raabe-Brücke. Von hier sieht man besonders gut, wie sich die stolzen Giebel der alten Speicher im Wasser der Medem spiegeln.

9. Hexenbesen

Der Weg führt zurück und Sie treten in die Eschstraße ein. Sie sollten auf die Hs.-Nr. 10 achten. Das Mauerwerk der Giebelspitze ist so gemustert, daß man darin einen' Hexenbesen (Donnerbesen) erkennen kann. Derartige Darstellungen dienen nach dem Aberglauben der Abwehr des Bösen

10. Bullscher Speicher

Ein Gebäude, das den Kleinen Specken nach Nord-Ost begrenzt. Einst von reichen Kornhändlern gebaut, dient er heute Wohnzwecken. Schnitzereien und Sprüche an den Schwellen.

11. Voß-Haus

In der gleichnamigen Straße befinden Sie sich jetzt, In Hs. Nr. 8, dem einstigen Rektorhaus der Otterndorfer Lateinschule, wohnte von 1778 bis 1782 der Dichter und Übersetzer Johann-Heinrich Voß. Das genaue Baujahr läßt sich nicht mehr feststellen, vermutlich spätes 17. Jahrhundert.

12. St.-Severi-Kirche

Sie überqueren die Straße und erreichen über eine Treppe einen Rasenplatz. Links die St.-Severi-Kirche, rechts die alt Lateinschule. Das Gotteshaus ist das größte im Kirchenkreis. Dreischiffiger Chor mit Kreuzgewölben aus dem Jahre 1585 stellt einen Erweiterungsbau eines damals bereits bestehenden Kirchenbaus dar. Die heutige Form erhielt sie 1739. Der Westturm wurde 1807 fertiggestellt und diente von 1837-1850 als Station des optischen Telegraphen, mit dem die Ankunft von Schiffen von Cuxhaven nach Hamburg gemeldet wurde. Weil die Otterndorfer praktische Leute sind, mußte der Turm auch eine Zeitlang als Wasserturm herhalten. Turmhelm aus dem Jahre 1876.

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